Ein Take-Profit ist der Exit auf der Gewinnseite: der Kurs, an dem du den Trade planmäßig schließt und den Gewinn behältst, meist als Limit-Order, die beim Einstieg platziert wird. Zusammen mit dem Stop-Loss legt er die geplante Form des Trades fest, bevor der Markt ein Wort mitredet.
Geplantes CRV
geplantes CRV = |Take-Profit − Einstieg| / |Einstieg − Stop|
Long bei 100, Stop bei 98, Ziel bei 106: Das Ziel ist 6 Punkte entfernt, der Stop 2. Das geplante CRV ist 3,0, ein Gewinn am Ziel wäre also +3R.
Wege, ein Ziel zu setzen
- Struktur: das nächste Swing-Hoch oder -Tief, das Hoch des Vortags, eine Range-Grenze.
- Ein festes R-Multiple: 2R oder 3R, einfach und testbar.
- Kein festes Ziel: den Stop nachziehen und den Markt entscheiden lassen. Üblich in der Trendfolge; das geplante CRV ist dann undefiniert und die Exit-Effizienz die Zahl, auf die du achtest.
- Mehrere Ziele: ein Teil bei 1R, der Rest bei 3R, also Scaling out.
Plan versus Ergebnis
Das Ziel ist ein Plan. Das Journal zeigt, was der Plan wert war. Vergleiche das geplante CRV mit der realisierten Payoff-Ratio: Ein Plan von 3,0, der zu einem durchschnittlichen Gewinn von 1,4 wird, heißt, dass Ziele selten erreicht oder früh aufgegeben werden. Das MFE sagt dir, was von beidem: Hat der Markt das Ziel regelmäßig erreicht und du warst schon draußen, liegt es am Exit, nicht am Ziel.
In SetupBook
Der Take-Profit ist ein Feld neben dem Stop in Schritt 1 des Trade-Formulars; mit Einstieg und Stop ergibt er das geplante CRV, das eine eigene Spalte in der Trades-Tabelle hat. Das Formular prüft außerdem, ob das Ziel für die gewählte Richtung auf der Gewinnseite des Einstiegs liegt.